Archiv 1980: Mein zweiter Israel-Sommer im Kibbutz Lahavot Haviva mit Reisen von Galiläa bis zum Roten Meer

Drei Jahre nach meinem ersten Kibbutzsommer in Israel zog es mich im August 1980 wieder in das Gelobte Land, um hier gemeinsam mit vielen lieben VolunteerskollegInnen aus der ganzen Welt – hier im Bild bei einem Besuch der Festung Masada hoch über dem Toten Meer – einmal mehr zwei Monate lang Land und Leute näher kennenzulernen #
Meine Anreise führte mich diesmal per Zug via Venedig (hier vor dem Bahnhof) nach Ancona und von dort mit dem Kreuzfahrtschiff Neptunia über Piräus nach Haifa in Israel.
Ein einsamer Regenschirm am Markusplatz. Es sollte für zwei Monate der letzte Regen des Sommers 1980 für mich sein.
Meine ursprünglich für 1. August geplante Reise nach Israel hatte sich glücklicherweise aus organisatorischen Gründen um eine Woche verspätet. Es war ein Glück, denn meine Reise führte mich ausgerechnet via Bologna
Der Bombenanschlag auf den Bahnhof von Bologna am 2. August 1980 war einer der schwersten terroristischen Akte in der italienischen Nachkriegsgeschichte. Um 10:25 Uhr explodierte eine von Neofaschisten platzierte Zeitbombe im überfüllten Wartesaal, tötete 85 Menschen und verletzte über 200.
Umsteigen in Bologna genau eine Woche nach dem verheerenden Terroranschlag, der einen Teil des Bahnhofs traf
Nevertheless – life goes on across the Mediterranean Sea
Queuing Italian style for T.S.S. Neptunia in Ancona harbour
In den 1980er Jahren war die Neptunia (oft auch als M/N Neptunia bezeichnet) ein bekanntes Fährschiff der italienischen Reederei Adriatica di Navigazione, das auf der Route zwischen Ancona und Haifa verkehrte.
Hier sind die wichtigsten Details zu dieser Verbindung um das Jahr 1980:
  • Route: Die Neptunia bediente die prestigeträchtige Linie Ancona – Piräus (Griechenland) – Limassol (Zypern) – Haifa (Israel). Diese Verbindung war eine der wichtigsten Fährverbindungen vom europäischen Festland in den Nahen Osten.
  • Schiffstyp: Es handelte sich um eine kombinierte Passagier- und Autofähre (Ro-Pax), die es Reisenden ermöglichte, mit dem eigenen PKW oder Wohnmobil von Italien nach Israel zu gelangen.
Sleeping bag nights open air
Abkürzung durch den Kanal von Korinth
100-jähriges Jubiläum (1982): Im Jahr 1982 feierte der Kanal das 100-jährige Bestehen seit dem Beginn seines modernen Baus im Jahr 1882.
In dieser Zeit festigte der Kanal seine Rolle als wichtiges „maritimes Bindeglied“ zwischen dem West- und Ostmittelmeer.
Verkehr: Jährlich passierten etwa 15.000 Schiffe aus rund 50 Nationen die enge Passage.
Einfahrt in den Hafen von Piräus
Olympische Sommerspiele 1980 (Moskau)
Die Spiele in Moskau (19. Juli – 3. August) litten unter einem massiven Boykott, angeführt von den USA unter Präsident Jimmy Carter. Grund war der sowjetische Einmarsch in Afghanistan im Dezember 1979.
Weiter gehts mit der Neptunia in Richtung Haifa
Welcome in Haifa, Israel!
You go to Lahavot Haviva, not so far away from the Mediterranean Sea, near Netanya, Caesarea and Hadera in Northern Galilee this time 
Google Maps Lahavot Haviva 
Jewish Folk dancing welcome back home in Israel
Great international company again for my chair in the Chadar Ohel
Game of thrones in the kibbutz huts
Back in the home country of Jesus Christ Superstar
Abdullah driving us to the orchards
Apple picking adventures 
Ice break for the volunteers
Apple picking with the Arabs
Mostpressen im Kibbutz
In den 1980er Jahren war der Kibbutz Lehavot Haviva ein beliebtes Ziel für internationale Freiwillige, die dort in verschiedenen Bereichen der Landwirtschaft und des Gemeinschaftslebens arbeiteten. Die Freiwilligen kamen aus aller Welt – unter anderem aus Neuseeland, Südafrika und Europa –, um das kollektive Leben hautnah zu erfahren.

Kibbutz Lehavot Haviva (“The Flames of Haviva”) is located in the center of Israel near the Green Line, and not far from Hadera. The kibbutz is named after Haviva Reik, a paratrooper from a nearby kibbutz, Maanit, who volunteered and set out to the Czechoslovak Republic during WWII, to help and assist Jews who remained there. Before leaving, she said, “We must parachute into this Europe like a mother breaking into a burning home to save her children”.

And thus, from the flames of the Holocaust, a group of boys and girls in the forests of Slovakia decided to establish a pioneering fulfillment battalion bearing Haviva’s name and expressed their commitment to follow her guide. To this day, the spirit of volunteerism and survival are prominent features in the community.

Freiwilligenarbeit im Kibbutz Lehavot Haviva (1980er)
  • Arbeitsbereiche: Freiwillige wurden oft in der Landwirtschaft (z. B. Orangenpflücken), in der Küche oder im Speisesaal eingesetzt.
  • Gemeinschaftsleben: Der zentrale Ort für Begegnungen war der Speisesaal, in dem Freiwillige und Kibbuz-Mitglieder gemeinsam aßen und Zeit verbrachten.
  • Freizeit und Kultur: Es gab organisierte Ausflüge im ganzen Land, Pool-Partys und oft einen eigenen Kibbuz-Pub (in Lehavot Haviva später als „Paratrooper Pub“ bekannt).
Chicken in Nazareth Illit
Weekend in Nazareth
The Church of the Annunciation (Latin: Basilica Annuntiationis, Arabic: كنيسة البشارةromanized: Kanīsat al-Bišāra, Hebrew: כנסיית הבשורה), sometimes also referred to as the Basilica of the Annunciation, is a Catholic church in Nazareth, in northern Israel. It is one of two claimants to the site of the Annunciation – in which angel Gabriel appeared to the Virgin Mary and announced that she would give birth to Jesus – the other being the Greek Orthodox Church of the Annunciation.
Exploring Seven Islands in the Sea of Galilee – See Genesareth
Seven islands to the high side of the bay, ‚cross the bay
To the sunset through the blue light of a fiery autumn haze
Seven islands to the high side of the bay if you’re looking west
To the sunset you can see it, all in fiery autumn dress
Anytime would be the right time to come up to your bed of boughs
Anybody with a wish to wander could not fail but to be aroused
Der See Genezareth (englisch: Sea of Galilee; hebräisch: Jam Kinneretim Norden Israels ist der am tiefsten gelegene Süßwassersee der Erde und liegt etwa 212 Meter unter dem Meeresspiegel. Er ist weltberühmt als zentraler Schauplatz des Wirkens Jesu im Neuen Testament.
Geografie und Natur
      • Lage: Der See liegt im Jordangraben, umgeben von den Bergen Galiläas im Westen und den Golanhöhen im Osten.
      • Maße: Er ist etwa 21 km lang und bis zu 13 km breit.
      • Wasserquelle: Sein Hauptzufluss ist der Jordan, der ihn von Norden nach Süden durchfließt.
      • Besonderheit: Aufgrund der tiefen Lage herrscht ein mildes, fast tropisches Klima, das den Anbau von Bananen und Zitrusfrüchten ermöglicht. Gleichzeitig können durch Temperaturunterschiede plötzliche, heftige Stürme auf dem See entstehen.
 
Biblische und historische Bedeutung
 
Der See ist eine der wichtigsten Pilgerstätten des Christentums:
      • Wirkungsstätte Jesu: Jesus berief hier seine ersten Jünger (darunter die Fischer Petrus und Andreas).
      • Wunder: Berichten zufolge vollbrachte er hier zahlreiche Wunder, wie das Gehen auf dem Wasser, die Stillung des Sturms und die Speisung der Fünftausend.
      • Bergpredigt: Diese hielt Jesus traditionell auf dem Berg der Seligpreisungen mit Blick auf den See.
      • Das „Jesus-Boot“: 1986 wurde im Schlamm des Ufers ein gut erhaltenes Fischerboot aus dem 1. Jahrhundert entdeckt, das heute im Museum des Kibbuz Ginnosar ausgestellt ist.
         
Tourismus und Aktivitäten
 
Die Region bietet eine Mischung aus Spiritualität, Geschichte und Erholung:
 
    • Wichtige Orte:
      • Tiberias: Die größte Stadt am See, bekannt für ihre Promenade, Thermalquellen und Gräber jüdischer Gelehrter.
      • Kapernaum (Kafarnaum): Archäologische Stätte mit Überresten einer antiken Synagoge und dem vermuteten Haus des Petrus.
      • Tabgha: Ort der Brotvermehrungskirche mit berühmten Mosaiken.
      • Yardenit: Eine beliebte Taufstelle am Ausfluss des Jordans.
https://de.wikipedia.org/wiki/Galil%C3%A4a
Walking from the Kibbutz to the Arab village of Jatt.
Jatt (Arabic: جت; Hebrew: גַ’ת) is an Arab local council in the Triangle area of Haifa District in Israel. 
Jatt an der Grenze zum Westjordanland
Kibbutz orchards
Lahavot volunteers auf Reisen in Israel
Volunteers from all around the world visiting Masada high above the Dead Sea
Masada revisited
Daytrip to the Mediterranean Sea near Netanya
Caesarea Maritima – Paläste, Tempel und das Amphitheater
Herodes ließ an diesem Ort riesige befestigte Paläste, große Tempel, Amphitheater und Aquädukte errichten, doch sein „Meisterstück“ war der Bau einer völlig neuen Hafenstadt, die heute zwischen Tel Aviv und Haifa zu besichtigen ist. Sie hatte zu damaliger Zeit allen materiellen Glanz, den nur ein Herrscher wie Herodes aufbieten konnte. So gab es einen Tempel, der Caesar Augustus geweiht war, ein Amphitheater, Theater, Hippodrome und Badehäuser, ausgekleidet mit importiertem Marmor. 
Visiting Caesarea Maritima
Besuch der Israelischen Riviera bei Netanya
The city’s approximately 11 kilometers of coastline boasts one of the most beautiful stretches along the Israeli Mediterranean coast, with the beach backed by towering cliffs that can reach up to 30 meters in height.
Volunteers from Switzerland
Lahavot Haviva Swimming Pool
The Who – Live at Leeds

Daytrip nach Naim/Nein

Die Geschichte des Jüngling von Naïn (auch: Jüngling zu Naïn, auch Naim oder Nain geschrieben) findet sich im Lukasevangelium. Naïn (arab. نين Na’in, wörtlich ‚bezaubernd‘; hebr. ניין Najin), ist eine Kleinstadt an der Grenze zwischen Galiläa und Samarien, die etwa 20 km südwestlich des Sees Genezareth und 7 km südwestlich des Berges Tabor liegt.
Begegnungen am Weg nach Naim
Gemäß Lk 7,11–17 EU ging Jesus mit seinen Jüngern und einer großen Menge an Menschen nach Naïn. Als Jesus und die ihm Folgenden an das Stadttor kamen, wurde ein Toter herausgetragen. Auch der Leichenzug war von vielen Menschen begleitet. Der Tote war der einzige Sohn einer Witwe. Jesus hatte Mitleid mit der Frau, trat heran, berührte die Totenbahre und erweckte den Toten, indem er ihm befahl, aufzustehen. Der tote Jüngling soll sich sofort aufgerichtet und zu sprechen begonnen haben. Auch dieses Wunder mehrte laut Lukasevangelium den Ruf von Jesus als Prophet.
Die Franziskaner errichteten 1880 eine Kirche in Naïn zum Andenken an dieses Wunder.
Young shepherds in Naim
Looking from Naim towards Mount Tabor
Time to go to Jerusalem again
Posting letters into the Western Wall
On the road again in Jerusalem quite different from the usual crowds of tourists
Dome of the Rock
Gethsemane (I Only Want to Say) ist der emotionale Höhepunkt der Rockoper Jesus Christ Superstar von Andrew Lloyd Webber und Tim RiceDas Lied zeigt Jesus im Garten Gethsemane, kurz bevor er von Judas verraten wird.
  • Thematik: Jesus hadert zum einzigen Mal offen mit seinem Schicksal und fragt Gott nach dem Sinn seines bevorstehenden Todes. Er drückt menschliche Schwäche, Angst und Zweifel aus, bevor er sich letztlich dem Willen Gottes fügt („Alright, I’ll die!“)
Tombs in the Kidron Valley

Since the Jews would not bury their dead inside the city walls, Jerusalem is surrounded by tombs. There are tombs to the west in the Hinnom Valley,
tombs to the south where the Hinnom and Kidron Valleys meet, tombs to the north of today’s Old City walls and, of course, tombs to the east in the
Kidron Valley where the Messiah is to appear to raise the dead, judge mankind and enter his Temple on Mount Moriah. During the days of the
Hasmoneans, Hellenistic culture influenced the building of elaborate tombs, and this practice continued into the days of the New Testament.
Eight hundred tombs from the time of Herod have been discovered within a 3 mile radius around the city. Jesus was buried in a tomb that was being cut for a
Sanhedrin member outside the city walls to the west. The tombs in the Kidron Valley shown in the photos below were present in the days of Jesus, who would
have walked past them many times and constantly viewed them whenever his eyes scanned the Kidron Valley or the Mount of Olives. He even spoke about
them in the Gospels, calling them “beautiful” when he addressed the religious leaders on the Temple Mount:
Woe to you, teachers of the law and Pharisees, you hypocrites! You are like whitewashed tombs,
which look beautiful on the outside but on the inside are full of dead men’s bones and everything unclean.
– Matthew 23:27
Back to school?
Private concert at Jaffa Gate
Back to the Kibbutz for Rosh Hashana
Rosh Hashana 1980 / רֹאשׁ הַשָּׁנָה 5741
The Jewish New Year 🍏🍯
Rosh Hashana for Hebrew Year 5741 began on  and ended on .
Happy New Year 5741!
Time to be on the road again …
On the road to Jericho and Eilat at the Red Sea
Desert Negev
Southbound
Sie haben ihr Ziel erreicht Eilat am Golf von Akaba am Roten Meer
Stellvertretend für alle Korallen des Roten Meeres
Looking across the Red Sea towards Sinai
Wonderful Good Morning on the beach in Eilat, Red Sea
Red Sea 1980
Volunteers from France, Switzerland, Austria, the Netherlands, England and Italy
The Last Supper (?) in Lahavot Haviva
Saying Goodbye to Afula bus station, Ben Gurion Airport and Israel …