Klagenfurtbesuch mit dem Railjet zum Stadtrundgang vor der langen Nacht der Museen mit Einblicken in die neuesten Ausstellungen #
Katharina Gruzei – Hydrotopia
Besuchen Sie die Ausstellung HYDROTOPIA bei freiem Eintritt im Living Studio der Stadtgalerie Klagenfurt bis 15. November!
Katharina Gruzei, 1983 in Klagenfurt geboren, ist freischaffende Künstlerin und lebt in Linz und Wien. Sie arbeitet in den Medien Fotografie, Video, Film, Sound und Installation. In ihren Werken spürt sie gesellschaftlichen Tendenzen nach und widmet sich soziokulturellen Themen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Realisieren von ortsspezifischen Projekten im öffentlichen Raum.
Als diesjährige Stipendiatin des Landes Kärnten für Fotografie und Medienkunst verbrachte Katharina Gruzei fünf Monate als Artist in Residence im Künstleratelier im Europahaus, das ihr von der Stadt Klagenfurt zur Verfügung gestellt wurde. Von Mai bis September entstand eine neue künstlerische Arbeit, die auf einen Sommer reagiert, der von extremer Hitze und Wasserknappheit geprägt war. In ihren Arbeiten verbindet Katharina Gruzei aktuelle gesellschaftliche Themen und Fragen des öffentlichen Raums. Mit einem analytischen und zugleich humorvollen Blick richtet sie ihre Aufmerksamkeit auf die Wasserräume der Stadt. Darin eröffnet sie poetische Perspektiven auf Körper, Natur und die Potenziale städtischer Wasserorte. Ihre Bilder versetzen Körper und urbane Umgebung in einen ungewöhnlichen Schwebezustand – zwischen Bewegung und Stillstand, Alltag und Ausnahme.
Dialog ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt, in dem zwei Künstlerinnen oder Künstler nacheinander gestalterisch aufeinander reagieren. Ausgangspunkt ist ein frei gewähltes Thema, das zunächst in einem klar definierten Raum konzipiert wird – imaginär oder real. Die Entwürfe werden anschließend in enger Zusammenarbeit mit Handwerksbetrieben umgesetzt. So entsteht ein kreativer Dialog, der Kunst, Handwerk und Reflexion verbindet und Besucherinnen und Besuchern neue Perspektiven eröffnet.
Objekte von: Matteo Thun / Esther Stocker – Laurids / Manfred Ortner – Theres Cassini / Eva Schlegel / Tine Steinthaler / KI – Pepo Pichler / Walter Hösel / Karsten K.Krebs / HG Esch / Boris Podrecca / Döttings / Sofia Podreka / Sophie Grell / Ursula Klein.
Armin Guerinos Werk bewegt sich zwischen Malerei und Kunst im öffentlichen Raum. Beide Bereiche greifen ineinander. Die Malerei versteht Guerino als Raum größtmöglicher Freiheit: Aus Farbe, Form, Linie und Licht entstehen Bildräume, in denen sich Wahrnehmung, Erinnerung und Wissen ebenso einschreiben wie politische Wirklichkeit. Landschaft ist ein zentrales Thema. Reisen und Ortswechsel, vor allem Aufenthalte in Afrika, prägen seinen Blick auf Topografie, Architektur und Kulturen. Wetter und atmosphärische Veränderungen verwandeln vertraute Umgebungen in flüchtige Bildgefüge. In jüngeren Arbeiten wird die Natur zum Resonanzraum ökologischer Veränderungen und extremer Wetterereignisse. Daraus entwickeln sich Motive wie Horizont, Wolke, Regen, Stadt, Kopf und Linie. Sie kehren in unterschiedlichen Konstellationen wieder und verbinden sich zu einer offenen Bildgrammatik. Die Linie wird zur Spur, zum Weg und zum Labyrinth; die Stadt zur Landschaft, der Kopf zum Ausdruck innerer Zustände. Die Ausstellung zeigt, wie aus Beobachtung, Erinnerung und Erfahrung Bildwirklichkeiten entstehen. (Mag. Gabriele Ruff, Kuratorin)
Saager
Vorbereitungen Udo Jürgens Karaoke Night Lange Nacht der Museen im Kärnten Museum