Kulturhochsommerliche Musica Iberica zwischen Orient und Okzident am Mare Nostrum in St. Paul

Vier in ganz Europa gefeierte Musiker der Spitzenklasse boten ein beeindruckendes Konzert mit teils geheimnisvollen Instrumenten und einer unglaublichen Vielfalt an Rahmentrommeln #
Ensemble Música Ibérica:
Marco Ambrosini, Nyckelharpa (Schlüsselfidel), 
Jan Krigovský, Violone,
 Murat Coşkun, Orientale Percussion, 
Rafael Catalá, Gitarre & Leitung
Viele interessante News gab es wieder vom künstlerischen Leiter Prof. Siegi Hoffmann bei der Begrüßung #
Auftritt des Ensembles Musica Iberica
Die vier in ganz Europa gefeierten Musiker bieten ein instrumentales Panoptikum:
Neben Jan Krigovský auf dem sechssaitigen Violone schießt der Italiener Marco Ambrosini auf seiner „Nyckelharpa“ den Vogel ab: das in Zentraleuropa vergessene Saiteninstrument war vor seiner Renaissance nur noch als Volksinstrument in Randregionen von Skandinavien gebräuchlich. Schlagwerker Murat Coşkun verzaubert mit selbst gebauten Trommeln und Schellenklängen, während Wahlspanier Luigi Boccherini mit einer „música nocturna madrileña“ den verheißungsvollen Auftakt liefert. Rafael Catalá, Gitarrist und Komponist, arrangierte die kundige Programmvielfalt. „Mare Nostrum“ – ein musikalisch feinsinniger westöstlicher Mittelmeermix zwischen dem 16. Jahrhundert und der Gegenwart.
 
Jan Krigovsky
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