Menschheitsdämmerung in Klagenfurt

Die Ausstellung „Menschheitsdämmerung“ im Museum Moderner Kunst Kärnten in Klagenfurt zeigt Malerei der Zwischenkriegszeit von 1918-38. Die 11 malerischen Positionen werden aus den Sammlungen des Leopold Museums Wien übernommen und durch Werke aus der Kunstsammlung des MMKK ergänzt.

MENSCHHEITSDÄMMERUNG. Malerei der Zwischenkriegszeit 1918-38 und Reflexe der Gegenwart – aus den Sammlungen Leopold Museum Wien und MMKK
Die Ausstellung, die im Museum Moderner Kunst Kärnten und im kärnten.museum zu sehen ist, wird vom MMKK kuratiert und in Zusammenarbeit mit dem kärnten.museum organisiert und finanziert. Sie basiert auf einer Auswahl von elf malerischen Positionen der Zwischenkriegszeit, die das Leopold Museum Wien aus eigenen Beständen in der gleichnamigen Exposition im Jahr 2021 präsentierte. Diese Inhalte werden nach Kärnten übernommen, durch Werke aus der Kunstsammlung des MMKK erweitert und im diskursiven Gegenüber zu einer neuen Schau geordnet, die die Auseinandersetzung mit der Malerei der Zwischenkriegszeit in verschiedenen, den Menschen und seine Existenz betreffenden Themenbereichen vertieft. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf eine Anthologie expressionistischer Lyrik, die Kurt Pinthus 1919 herausgab und die heute als Standardwerk des literarischen Expressionismus gilt. „Die bildende Kunst dieser Jahre zeigt dieselben Motive und Symptome, zeigt das gleiche Zersprengen der alten Formen und das Durchlaufen aller formaler Möglichkeiten bis zur Konsequenz völliger Auflösung der Realität, zeigt den gleichen Einbruch und Ausbruch des Menschlichen und den gleichen Glauben an die lösende, bindende Macht des menschlichen Geistes, der Idee“, schreibt Kurt Pinthus in seinem Vorwort. So kann die Malerei des Expressionismus, die in der Zwischenkriegszeit in Österreich umfänglich Ausdruck findet, in idealer Weise auf das literarische Werk Bezug nehmen. Ebenso wie Pinthus seine Gedichte nach dynamischem, motivischem Zusammenklingen anordnet, treffen auch die Bilder in der Ausstellung aufeinander; kontrapunktisch ergänzt durch Werke aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von weiblichen Künstler*innen – die in der Zwischenkriegszeit unerwähnt blieben – aus der Sammlung des MMKK. Eine Publikation mit Texten von Matthias Boeckl, Igor Pucker, Manfred Wagner, Christine Wetzlinger-Grundnig und Hans-Peter Wipplinger begleitet die Ausstellung.

MMKKMuseum Moderner Kunst Kärnten

Maria Lassnig, Die große Mutter, 1964, Öl auf Leinwand
Franz Wiegele, Abschied von der Jugend
Herbert Boeckl, Klopeiner See
Sommerfrische in Venedig
Kiki Kogelnik: Lady with Triangle, 1974
Zorka L-Weiss, Würfelbaum
Winterliche Landschaftsdarstellung Herbert Boeckl,  “Obervellach im Schnee”, 1933.

Ihr findet Herbert Boeckls Kunstwerk in der Fortsetzung der  aktuellen Ausstellung “Menschheitsdämmerung” im kärnten.museum, Museumgasse 2, 9021 Klagenfurt!

Kamot
Busy Burggasse
Her Majesty
Her Majesty
Her Majesty
Her Majesty
Meet me on the corner,When the lights are coming on,And I’ll be there.I promise I’ll be there.
Down the empty streets,We’ll disappear into the dawn,If you have dreams enough to share.
A Holly Jolly Christmas in der Klagenfurter Domkirche