Singende Cellistinnen im Dialog erfreuen Ohren und Augen mit der Virtuosität ihrer Klangsprachen

Grandioses Doppelkonzert im Konvikt-Festsaal mit den Duos DeeLinde & Emiliano Sampaio und  Spaemann & Bakanic, sowie  Kulinarik vom Valtanbauer im Konvikt-Speisesaal #
Austrobrasileiro oder brasilösterreichisch: Der eine übt Jodeln, die andere die Feinheiten brasilianischer Rhythmen. Sie kommt vom steirischen Land, er aus der Metropole Sao Paulo. Sie spielt klassische und Volksmusik, er Jazz und fallweise Choro. Die Cellistin und Sängerin DeeLinde und der Gitarrist und Posaunist Emiliano Sampaio sind als Duo bergsteigen gegangen und im brasilianischen Regenwald gewandert, haben voneinander kochen und die jeweils andere Sprache gelernt.
Wenn Marie Spaemann (Cello und Gesang) und Christian Bakanic (Akkordeon) gemeinsam musizieren, wird die Begegnung ihrer unterschiedlichen Einflüsse zu einer unmittelbar berührenden Begegnung mit dem Publikum: Soul und Jazz, Klassik, Tango Nuevo und Weltmusik treffen aufeinander und verschmelzen zu erfrischenden Eigenkompositionen, Songs und spannenden Neuinterpretationen, vorgetragen mit der Leichtigkeit wahrer Virtuosen.
Cello immer nur klassisch? Von wegen! Cello solo? Keineswegs! Das Cello gilt seit Jahrhunderten als das Instrument, das der menschlichen Stimme am nächsten kommt. In diesem Konzert verschmelzen beide Ausdrucksformen real: Cellistinnen, die zugleich spielen und singen, öffnen einen Klangraum, in dem Atem, Bogen und Wort eine Einheit bilden. Und sie bleiben dabei nicht allein, denn ein weiteres kongeniales Instrument gesellt sich dazu – einmal tragend, einmal widersprechend, einmal schillernd im Hintergrund: eine Gitarre, eine Posaune, ein Akkordeon. Und dabei ist es einerlei um welches Genre in der Musik es sich handelt. Das Cello streicht, zupft, klopft, atmet. Die Stimme flüstert, erzählt, jubiliert. Die Gitarre setzt rhythmische Akzente, die Posaune öffnet weite Klangräume, das Akkordeon trägt mit atmender Bewegung durch das musikalische Geschehen. So entsteht kein Konzert im herkömmlichen Sinn, sondern ein lebendiger Dialog zwischen Klangfarben und Charakteren, zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen geschriebenen Noten und dem Mut zum Moment.
Das ehrwürdige Konikt erlebte wieder musikalische Sternstunden
Letzte Stärkung vor dem Konzertbeginn
DeeLinde and Emiliano Sampaio work in a constant crossover between Brazilian music, Austrian folk music, jazz and classical traditions.
deeLinde (Dietlinde Härtel): Eine steirische Ausnahmemusikerin, Sängerin und Multiinstrumentalistin, die primär als virtuose Cellistin bekannt ist.
Emiliano Sampaio: Ein aus São Paulo stammender Komponist, Dirigent, Gitarrist und Posaunist, der seit 2012 in Österreich lebt und arbeitet. Nun live in St. Paul.
Die steirische Cellistin und der brasilianische Multiinstrumentalist kombinieren Einflüsse aus Jazz, klassischer Musik, Samba und alpingeprägtem Jodeln
Ihre Musik basiert auf dem Kontrast und der Harmonie ihrer Herkunftswelten. Während deeLinde feine klassische und alpine Volksmusikstrukturen einbringt, steuert Sampaio jazzige Harmonien und komplexe brasilianische Rhythmen wie Choro und Samba bei. Das Ergebnis ist eine organische Weltmusik. Ihr gemeinsames Schaffen wurde unter anderem mit einer Nominierung für den Österreichischen Jazzpreis gewürdigt.
Überraschung: Gemeinsamer Auftritt mit Spaemann & Bakanic

Das Lied erinnerte an die erfolgreiche norwegische Fußballnationalmannschaft und das weltweit berühmt gewordene Rudern der norwegischen Fans
Kulinarisches Intermezzo im Speisesaal mit Köstlichkeiten vom Valtanbauern aus Wolfsberg
https://valtanbauer.at/ Speisen schmeckten auch ehemaligen Konviktgymnasiasten und nunmehrigen pensionierten Doktores.
Volles Haus im Konvikt-Speisesaal
Auch die Lippitz-Weine fanden großen Anklang, wie hier bei Stjepan Molnar 
Gute Unterhaltung in der Hydration Break

Ten Years After 

Congratulations!

Weiter gehts mit Marie Spaemann & Christian Bakanic
Von atmosphärischen Klangfarben bis zu groovigen Basslines und perkussiven Elementen loten Spaemann und Bakanic die Möglichkeiten ihrer Instrumente immer wieder aufs Neue aus. Bakanic´s atemberaubende Improvisationen und Marie Spaemanns Gesang entwickeln dabei eine Dichte und Dringlichkeit, die berührt.
Der musikalische Weg der in Wien geborenen Cellistin und Singer Songwriterin Marie Spaemann wurde schon früh von Konzertauftritten und Wettbewerbserfolgen einerseits und ihrer Faszination und Neugierde für die Vielfältigkeit kreativer Arbeit andererseits geprägt. Zwischen Barock und Spätromantik, Soul und Pop bewegt sie sich in einem Kreislauf beständigen Suchens und Findens neuer Formen und Farben des Musikerschaffens.
Marie Spaemann und Christian Bakanic bilden ein renommiertes österreichisches Musik-Duo, das für seine außergewöhnliche Fusion aus Cello, Gesang und Akkordeon bekannt ist. Ihre gemeinsame Arbeit verbindet Genres wie Soul, Jazz, klassische Kammermusik, Tango Nuevo und Weltmusik zu einem völlig eigenständigen Klangcharakter. Die beiden Musiker arbeiten seit 2016 zusammen und treten regelmäßig auf großen europäischen Bühnen auf. 
Peace of Wood
Mehr Standing Ovations geht nicht
https://www.sanktpaulerkultursommer.at/programm-2026/