Gemeinde Neuhaus besucht die neuen Skulpturen im Museum Liaunig
Neuhauser Schönsonntagsbesuch bei der Skulpturenausstellung im Museum Liaunig auch auf der Suche nach der Antwort auf die Frage „Wo liegt Europa?“ #



Zwei Führungen für die Neuhauser Gemeindebürgerinnen durch die neuen Ausstellungen im Museum Liaunig


Auch am Nachmittag stellten sich noch zahlreiche interessierte Gäste ein

Das Museum Liaunig präsentiert mit „(K)ein Begriff – Skulpturales aus der Sammlung Liaunig“ eine umfassende Ausstellung zur Entwicklung und Erweiterung des Skulpturbegriffs seit 1945.
In den Mittelpunkt stellt Kuratorin Alexandra Schantl die Frage, was Skulptur heute bedeutet, nachdem sich der Begriff seit den 1960er-Jahren grundlegend gewandelt hat. Bereits seit den Readymades von Marcel Duchamp und den theoretischen Überlegungen von Rosalind E. Krauss gilt Skulptur als ein offenes Feld, das längst nicht mehr nur klassische dreidimensionale Objekte, sondern unterschiedlichste Materialien, Medien und Ausdrucksformen umfasst.






Larissa Marolt vor Millionenpublikum auf ARD
Privat verreist Model und Schauspielerin Larissa Marolt nur selten. Ihre Heimat Kärnten ist für die 33jährige Erholung und Rückzugsort zugleich. Hier, direkt am ‚Klopeiner See‘ verbringt sie ihre Kindheit. Das futuristisch anmutende ‚Museum Liaunig‘ nahe der Slowenische Grenze, ist einer ihrer Lieblingsorte.



Die von Alexandra Grimmer kuratierte Ausstellung im Skulpturendepot widmet sich dem bildhauerischen Werk des 1936 in St. Leonhard bei Freistadt (Oberösterreich) geboren Künstlers Robert Tauber. Gezeigt werden 29 Skulpturen und ein Relief aus den Jahren 1962 bis 1983 – ein konzentrierter Einblick in ein umfangreiches Œuvre, das rund 200 Arbeiten umfasst.


Upcoming
Karlheinz Essl
Zu.Schreibung – Klangerkundung im Skulpturendepot
So. 21. Juni 2026, 11 Uhr
Der Komponist Karlheinz Essl erkundet mit seinem selbst entwickelten Synthesizer das Skulpturendepot des Museums und die dort gezeigten Skulpturen von Robert Tauber. Mit noch nie gehörten Klängen schreibt er sich in diesen gigantischen Raum mit seiner außergewöhnlichen Akustik ein und bringt ihn selbst zum Schwingen. Dadurch
wird das Depot zum integralen Bestandteil eines hybriden Instruments, das analoge Elektronik mit akustischen Resonatoren kombiniert.
Anstelle der üblichen Mischpulte, Verstärker und Lautsprecher verwendet Essl ein a das Wesentliche reduziertes, mobiles Equipment, mit dem er sich tastend und forschend auf eine Klangreise durch Raum und Zeit begibt. Das Publikum wird Zeuge eines einzigartigen Ereignisses, das speziell auf diesen Ort und die dort ausgestellten Kunstwerke abgestimmt ist und an keinem anderen Ort aufgeführt werden kann.
Info & Kartenverkauf
Kombi-Eintritt (Konzert + Museumseintritt am Tag der Veranstaltung): € 27,00
Ermäßigtes Ticket mit Ö1 Club-Mitgliedskarte: € 25,00
Karten können telefonisch oder per E-Mail gegen Vorauskassa bestellt sowie vor Ort im Museum Liaunig gekauft werden. Beschränktes Kartenkontingent aufgrund der Platzkapazität im Skulpturendepot.
Kooperationspartner
Ö1 | BMCA Blue Mountain Contemporary Art

Herbert Albrecht (1927–2021)
Kopf, 2001
Krastaler Marmor

Neu im Skulpturenpark Liaunig



Tony Cragg
Wo liegt Europa
Europe in steel



Bernhard Luginbühl – Pilzfigur mit Spirale


Manfred Wakolbinger Stampede

Seit der Eröffnung des Museums im Jahr 2008 begleitete Walter Schramm mit wachem Blick Ausstellungseröffnungen, Veranstaltungen und Begegnungen. Seine Fotografien bewegen sich zwischen Reportage, Portrait und situativer Beobachtung, ohne inszeniert zu wirken. Vielmehr zeigen sie Menschen in authentischen Momenten: im Gespräch, im Austausch, im Erleben von Kunst.


Elisabeth und Elmar Trenkwalder entfalten in der dreieckigen Sonderausstellungshalle einen eindrucksvollen künstlerischen Kosmos zwischen Realität und Imagination. Ausgehend vom Realen schaffen sie Werke, die als bewusste Überschreitung unserer Wirklichkeit verstanden
werden können.

In der Malerei von Elisabeth Trenkwalder (1961) spielt das Ornament eine tragende Rolle. In komplexen, häufig symmetrisch angelegten Bildkompositionen verdichten sich Naturbeobachtungen, Erinnerungen und innere Bilder zu vielschichtigen, oft kathedralenartig anmutenden Räumen. Ihre fein abgestimmte Farbpalette erzeugt sowohl zarte Übergänge als auch kraftvolle Kontraste und eröffnet Bildwelten zwischen organischer Erdung und traumhafter Entrücktheit.

Die monumentalen Skulpturen Elmar Trenkwalders (1959) beeindrucken durch ihre opulente Formensprache und eine kraftvolle, detailreiche Rhythmik. Organische und architektonische Elemente verschränken sich zu dynamischen Gebilden, die trotz ihrer Massivität in ständiger Bewegung zu sein scheinen. Symmetrie dient dabei als zentrales Ordnungsprinzip, wird jedoch bewusst gebrochen und in ein spannungsreiches Gleichgewicht überführt. Farbe, Licht und Raum wirken wesentlich an der Erscheinung der Arbeiten mit und lassen sie je nach Perspektive immer wieder neu erfahrbar werden.




ELMAR und ELISABETH TRENKWALDER
Katalog zur 1. Sonderausstellung 2026
Herausgeber: HL Museumsverwaltung GmbH
Grafikdesign und Herstellung: Daniel Pucher
Wien, April 2026
Deutsch
Benoît Blanchard, Herta Pümpel
ISBN: 978-3-9506075-1-2
-
18,- inkl. MwSt.
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